Neuer, mitdenkender Antrieb vereint das Beste aus Front-, Heck- und Allradantrieb

Der Einbau bei einem PKW erfolgt durch die Substitution des Differenzials. Das LT3-Verzweigungsgetriebe ist bei einem Achsdrehmoment von 6000 Nm nur 180 mm hoch

 
 
 

Bonndorf (müller landmaschinen) – Weniger Kraftstoffverbrauch, reduzierter Reifenverschleiß und sicherer Halt auf glatten und unebenen Straßen – eine neue Erfindung aus dem Schwarzwald verspricht einen großen Fortschritt in der Antriebstechnik.

Das LT3-System der Firma Werner Müller Landmaschinen vereint die Vorteile der Klassiker Front-, Heck und Allradantrieb und beseitigt gleichzeitig deren Nachteile. Der LT3-Antrieb agiert vorab und automatisch, statt auf kritische Verkehrssituationen zu reagieren.

Die mathematisch mitdenkende Technologie verhindert ein Durchdrehen der Räder und ermöglicht ein optimales Fahrverhalten von Autos und Nutzfahrzeugen. Je nachdem, was gerade das Sicherste oder ökonomisch Beste ist, priorisiert LT3 automatisch Hinterrad-, Vorderrad- oder Allradantrieb. „Diese hohe Flexibilität macht in den verschiedensten Situationen Sinn“, erklärt der Erfinder des LT3-Systems und Geschäftsführer Werner Müller, „anfahren mit Allrad, Weiterfahrt mit Frontantrieb, Bergfahrt mit priorisiertem Heckantrieb oder Kurvenfahrt mit anpassungsfähigen Außenrädern.“ Dies ist möglich, weil durch die Fahrzeugelektronik dank LT3 jedes einzelne Rad individuell steuerbar ist. Das bedeutet, dass sich die Antriebskräfte optimal verteilen können –je nachdem, wo sie gebraucht werden. An einem extrem steilen Hang könnten die Kräfte theoretisch zu 100 Prozent auf nur ein Rad fokussiert sein.