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Ablenkung am Steuer: Mehrheit ist für hartes Durchgreifen – und drakonische Strafen

Ablenkung am Steuer

Bielefeld/Hannover (ots) – Ablenkung am Steuer gilt als häufigste Unfallursache – noch vor dem alkoholisierten Fahren. Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung hat der Gesetzgeber bereits untersagt. Einer breiten Mehrheit geht dies jedoch nicht weit genug: Sie fordert ein hartes Durchgreifen und staatliche Verbote bei einer Vielzahl von weiteren Ablenkungen. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 464 Autofahrern – durchgeführt vom Reifenfachdiscounter reifen.com ( http://www.reifen.com ).

Erwartungsgemäß größter Dorn im Auge sind den Befragten massive Ablenkungen wie Smartphone-Aktivitäten (89 Prozent) und Mobile Games (85 Prozent). Doch auch das Rauchen, Essen und Trinken würde ein Viertel gern unter Strafe stellen. Nicht wenige fordern gar, die Radiosendersuche (13 Prozent) und das Betrachten von Plakatwerbung am Straßenrand (11 Prozent) staatlicherseits zu verbieten.

Denkverbot am Steuer? Jeder Siebte würde es begrüßen

Haarsträubend: 14 Prozent würden es ihren Mitmenschen am liebsten untersagen, den eigenen Gedanken nachzuhängen oder zu träumen, 6 Prozent sind für ein Unterhaltungsverbot. Als Sanktion favorisiert die Mehrheit Geldstrafen und Geldbußen (77 Prozent), Verkehrssünder-Punkte und Fahrverbote (jeweils 48 Prozent). 8 Prozent könnten sich sogar für eine Freiheitsstrafe begeistern.

Dass sie selbst am Steuer „sehr häufig“, „häufig“ oder „gelegentlich“ abgelenkt sind, gibt übrigens fast die Hälfte aller Befragten (48 Prozent) offen zu.