„Familientreffen“ der Fiat-Allradler


 
 
 

Trier. Insgesamt elf allradgetriebene Modelle hat der FAC Konzern (Fiat Chrysler Automobiles) im Angebot. Wann hat man schon einmal Gelegenheit, die alle auf einen Schlag zu fahren? Und das auch noch zu den schönsten winterlichen Bedingungen und an einem Platz, an dem sich in wenigen Wochen die Elite des nordischen Skisports zu ihren Weltmeisterschaften trifft: im Tiroler Seefeld, unweit der Landeshauptstadt Innsbruck.

Da sind in erster Linie natürlich die Jeep-Produkte. Fahrzeuge, mit denen man Mobilität außerhalb „geordneter Verhältnisse“ im Prinzip schon gleich bei der Namensnennung im „Kopfkino“ assimiliert. Aber auch Alfa Romeo und Fiat weisen Angebote auf, die für das Vorwärtskommen in diesen Tagen auf den beschriebenen Straßen – oder auch etwas abseits davon – die besten Voraussetzungen bieten. So wie etwa der Pick-Up Fullback Cross oder die kleinen Fiat 500X und Panda 4X4, bzw. Cross.

Alle sind mit robustem Unterfahrschutz und Kunststoff-Leisten an der Karosserie ausgestattet. Der Cross ist die Top-Ausgabe der 500X-Reihe und ist mit einem elektronisch gesteuerten Sperrdifferenzial ausgestattet. Die Sensoren verhindern das Durchdrehen eines Rads. Das Drehmoment wird jeweils auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung weitergeleitet. Das Traktionssystem „Terrain Control“ mit drei Modi ist für solche Verhältnisse wie geschaffen. Eine Bergabfahrhilfe lässt sich über den Drehregler in der Mittelkonsole anwählen. Statt der automatischen Drehmomentverteilung, die den Fronttriebler zum Allradler werden lässt, lässt sich die Option Offroad wählen. Damit wird das elektronische Sperrdifferenzial als Vortriebs-„Knecht“ aktiviert.

Die automatische Allradtechnologie, gleich mit der des Jeep Renegade, ist an einen 150 SP starken 2.0 Liter Diesel angebunden. Dessen Kraft wird über eine Neunstufen-Automatik weitergeleitet. Der 500X, ausgerüstet mit einer Bodenfreiheit von 18 Zentimetern, dankt es mit problemlosem Vorwärtskommen. Der Panda Cross ist mit 18.740 Euro die etwa 10.000 Euro preisgünstigere Variante. Ein 0,9 Liter großer Zweizylinder-Turbomotor verrichtet seine Dienste in einem Fahrzeug, das die „Tolle-Kiste-Attitüde“ von einst längst abgelegt hat. Über das manuelle Sechsgang-Getriebe wird dessen Kraft auf die Straße gebracht.

Der Fiat Pick-up Fullback ist in der komfortabel ausgestatteten Cross-Version ein Alleskönner zwischen Stock und Stein. Ein serienmäßiger Vierradantrieb, dazu die Option, bei Bedarf das Mitteldifferenzial zu sperren und eine Getriebe-Untersetzung nehmen jedem Gelände und jeder Winterung ihren Schrecken. Der drei Tonnen schwere und über fünf Meter lange Pick-Up findet überall ein Durch- und Vorwärtskommen.

Das Stilfser Joch (italienisch Stelvio) gab dem ersten SUV von Alfa Romeo seinen Namen. Die höchste Ausbaustufe „Quadrifoglio“ (vierblättriges Kleeblatt) steht sowohl im Alpenterrain wie auch auf der Rennstrecke ihren Mann. Mit rund 510 PS auch kein Wunder. Das bedeutet Traktion im Überfluss, gleich unter welchen Herausforderungen. Die unterschiedlichen Drehzahlen der Vorder- und Hinterachse werden vom Allradsystem quasi ausbalanciert. Das bedeutet, dass der Stelvio bei schwierigen Anfahrten nicht schlappmacht und bei extremen Abfahrten auch nicht „ausbüxt.“