Diesel immer mit Allrad und Automatik


 
 
 

Mitsubishi hat hierzulande einen Lauf. Und das, obwohl es seit 2013 nur ein neues Modell gab, den Eclipse Cross. Dennoch stiegen die Verkaufszahlen seitdem von 22 222 auf zuletzt 52 200 bei 1,5 Prozent Marktanteil. Während der Kleinwagen Spacestar mit knapp 21 000 Einheiten 2018 die Spitze markierte, folgte der Eclipse Cross mit 9600 auf Rang zwei. Anlass genug, auf Wünsche einzugehen. Während andere sich beim Diesel zurückziehen, bietet die Marke mit den drei Diamanten jetzt einen an. Der 1,5-Liter-Benziner ist zwar munter und weiter im Programm, aber die starke Kundennachfrage hat zu diesem Schritt geführt: „Vor allem in ländlichen Gegenden wollen die Menschen aufgrund der größeren Entfernung weiter Diesel fahren“, so Deutschland-Chef Kolja Rebstock.

Die 2,2-Liter-Maschine mit 109 kW/148 PS ist stets mit Allradantrieb und Achtstufen-Wandlerautomatik unterwegs. Offiziell werden dafür 31 590 Euro fällig. Aber bis Ende August lockt ein Einführungsrabatt von 3000 Euro. Elektrische Parkbremse, Rückfahrkamera, schlüsselloser Zugang sowie Zweizonen-Klimaanlage sind da schon drin. Active plus, zweite von drei Ausstattungslinien, soll das Gros der Käufer auf sich vereinen und hat beispielsweise Bi-LED-Scheinwerfer an Bord.

Das Aggregat ist aus dem Outlander bekannt, dort aber entfallen, weil man das Flaggschiff als Plug-in-Hybrid positioniert hat. Natürlich erreicht der Diesel im Eclipse Cross jetzt die Euro 6d-Temp-Norm mit SCR-Kat und Adblue-Einspritzung, Freifahrtschein für jede City. Der Harnstofftank fasst rund 16 Liter, was für 10 000 Kilometer reichen soll.

Die 60 Liter für den Sprit freilich gehen schneller als gedacht zur Neige, wie erste Kilometer zeigten. Denn zwischen 7,5 und acht Liter (Werksangabe: 6,9) sind trotz 1,8 Tonnen Leergewicht höchstens mittelmäßig. Wohl auch deshalb wird über eine Hybridversion nachgedacht. Nach gemächlichem Antritt geht es bei 388 Nm maximalem Drehmoment ab 2000 Touren jedoch vehement voran. Wer will, kann per Schaltwippen am Lenkrad eingreifen. Und natürlich narrensicher durch den Allradantrieb, der für schnelle Kurven eine Fahrdynamikregelung mitbringt. Für Schnee und sandigen Untergrund gibt es zwei zusätzliche Modi. 11,7 Sekunden bis 100 und 193 km/h Spitze sind die offiziellen Angaben: gutbürgerlich und vernünftig.

Während der Benziner eine gebremste Anhängelast von 1,6 Tonnen hat, dürfen hier zwei Tonnen an den Haken – für manchen ein Kaufkriterium. Gleiches gilt natürlich unverändert für die Karosserieform mit Coupe-Anleihen. Dennoch kann man auch in Reihe zwei erhobenen Hauptes sitzen.