Autopflege im Sommer: Darauf kommt es beim Allrad an

Autopflege

 
 
 

Jede Jahreszeit stellt das Fahrzeug vor besondere Pflege-Herausforderungen

Jede Jahreszeit stellt das Fahrzeug vor besondere Pflege-Herausforderungen. Auch wenn Schnee und Matsch vorübergehend der Vergangenheit angehören: Gerade im Sommer ist eine regelmäßige Pflege besonders wichtig, damit der Lack schön glänzt und Schäden vorgebeugt wird. Saharastaub, Vogelkot, Pollen und Insekten setzen dem Fahrzeug zu und müssen zügig und dennoch sanft entfernt werden. Wie das am besten funktioniert, darum geht es in diesem Artikel.

Vor der eigentlichen Wäsche: die Vorreinigung

Der Unterboden und die Radkästen sind besonders stark vom Restschmutz aus der kalten Jahreszeit betroffen: An diesen schwer zugänglichen Stellen setzen sich Salzreste und Schmutz ab. Mit einem Hochdruckreiniger lässt sich dieser „Winterdreck“ hervorragend entfernen. Allerdings ist bei den Reifen Vorsicht angebracht: Sie können durch den harten Wasserstrahl beschädigt werden.

1. Die Außenpflege

Im Sommer werden die Frontscheibe, der Lack, aber auch Reifen und Felgen stark in Mitleidenschaft gezogen. Rückstände von Staub, Insekten, Vogelkot und Pollen verhärten sich in der Hitze zusätzlich und können im ungünstigsten Fall zu Schäden führen, die sich nicht reparieren lassen. Daher sollte das Äußere des Fahrzeugs regelmäßig in kurzen Abständen gereinigt werden. Hochwertige Reinigungs- und Pflegemittel aus dem Fachhandel – zum Beispiel von paintappeal.de – sind dabei das A und O.

Insekten, Pollen und Staub effektiv beseitigen

Grobe Verunreinigungen lassen sich am besten mit einem Hochdruckreiniger entfernen; für einzelne frische Flecken eignet sich auch ein feuchtes Küchentuch, das zum Einwirken auf die verschmutzten Stellen gelegt wird. Für die Beseitigung von Insektenresten empfiehlt sich ein spezieller Reiniger. Hier ist auf die Einwirkzeit zu achten, um beste Resultate zu erzielen. Nach dem Einwirken sollten die Rückstände mit viel Wasser und einem weichen Schwamm entfernt werden.

Bitte beachten: Pollen und Staub weisen eine feinkörnige Struktur auf. Beim Abwischen können die Partikel den Lack beschädigen. Für die Reinigung sollte daher viel Wasser verwendet werden. Eine anschließende Politur bringt den Lack wieder auf Hochglanz und sorgt dafür, dass neue Schmutzpartikel leichter entfernt werden können.

Die Frontscheibe putzen

Im Sommer sollte die Scheibenwaschanlage mit einem speziellen Reiniger gefüllt werden. Diese beinhalten besondere waschaktive Substanzen, die Insektenreste und sonstige hartnäckige Verschmutzungen entfernen. Außerdem beugen sie der Bildung von Schlieren auf dem Glas vor.

Während der regelmäßigen Fahrzeugpflege kann grober Schmutz mit klarem Wasser, zum Beispiel über einen Hochdruckreiniger, entfernt werden. Anschließend wird ein geeignetes Reinigungsmittel in warmes Wasser gegeben und die Scheibe mithilfe eines weichen Schwamms in kreisförmigen Bewegungen geputzt. Damit keine Schlieren entstehen, sollte die Scheibe zum Schluss mit einem Mikrofasertuch oder auch mit zusammengeknülltem Zeitungspapier sauber poliert werden.

Bitte beachten: Die Blätter der Scheibenwischer sollten ebenfalls regelmäßig gereinigt werden.

Nummernschilder müssen sauber gehalten werden

Vor allem Allrad-Fahrzeuge, die viel im Gelände bewegt werden, sind von verschmutzten Nummernschildern betroffen. Im Sommer kommen dann noch die Insektenreste hinzu, die den Kennzeichen zu schaffen machen.

In der Regel helfen hier die gleichen Reinigungsmittel, die zum Putzen der Windschutzscheibe verwendet werden. Wer lieber auf Hausmittel setzt, greift zum Rasierschaum: aufsprühen, kurz einwirken lassen und mit einem weichen Schwamm abwischen.

Reifen und Felgen säubern

Straßenschmutz und Bremsstaub sollten so entfernt werden, dass das Material bestmöglich geschont wird. Säurefreie Felgenreiniger und Reifenschaum sind dafür bestens geeignet. Nach dem Auftragen sollten sie einige Zeit einwirken und anschließend mit Wasser und einem Schwamm abgespült werden. Hartnäckige Verschmutzungen können mit einer kleinen Bürste entfernt werden; allerdings sollte der Druck beim Schrubben nicht zu hoch werden, damit die Felgen keinen Schaden nehmen.

2. Innenraumpflege des Fahrzeugs

Die Sonne greift auch den Innenbereich des Fahrzeugs an; vor allem Polster, Kunststoffe und Gummidichtungen sind betroffen. Das Material wird porös und im Laufe der Zeit sogar brüchig. Schutzmatten verhindern das Eindringen der Sonnenstrahlen und regulieren die Temperaturen im Innenraum.

Die Scheiben von innen reinigen

Ein mit Wasser befeuchtetes Tuch entfernt den gröbsten Schmutz. Anschließend kann mit einem speziellen Glasreiniger auf einem Stück Küchenkrepp die Innenseite der Scheiben gereinigt werden. Eventuell sind mehrere Durchgänge notwendig, um alle Verschmutzungen zu entfernen. Wer die Scheibe zum Schluss mit Zeitungspapier poliert, wird vom Ergebnis beeindruckt sein. Das gleiche Vorgehen eignet sich auch für den Spiegel.

Die Cockpit-Reinigung

Kunststoff-Teile sollten zunächst mit warmem Wasser leicht abgewischt werden. Der Lappen darf nicht zu feucht sein; bei Luftdüsen, Knöpfen und Schaltern ist Vorsicht geboten. Cockpit-Sprays und Kunststoff-Auffrischer sorgen für Glanz oder für ein mattes Finish – je nachdem, welche Variante gewählt wird.

Auf aggressive Reinigungsmittel sollte vollständig verzichtet werden. Sie beschädigen möglicherweise die vorhandenen Sollbruchstellen im Bereich der Airbags.

Polsterreinigung: Leder, Stoff oder Kunststoff?

Lederoberflächen sollten mit einem leicht angefeuchteten Tuch vorab abgewischt werden, bevor spezielle Leder-Pflegemittel zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass das gewählte Pflegemittel exakt auf das Material abgestimmt ist. Das Mittel sollte leicht auf die Lederflächen aufgetragen werden. Nach mehreren Stunden ist es trocken und wird durch gründliches Nachreiben entfernt. Wichtig: Auf Sattelseife sollte unbedingt verzichtet werden.

Für Stoffbezüge sind spezielle Polsterreiniger die beste Wahl. Damit nach der Reinigung keine Wasserränder zurückbleiben, sollte die Stelle mit einem sauberen Tuch so weit wie möglich trocken gerieben werden – und zwar mit Bewegungen von außen nach innen.