Skoda Superb Scout: Auf Landpartie mit dem Offroad-Kombi

Nur beim Scout: Radverkleidungen und Unterfahrschutz, Chrom-Fensterrahmen und Türgriffe in Wagenfarbe

 
 
 

Während der Woche genügen Jeans und Sneaker. Aber am Sonntag im Wald? Muss es dafür eine ganze Wander-Montur sein? Nichts da, festes Schuhwerk genügt. Das meint auch Skoda – und macht aus dem Alltagsauto Superb mit ein paar Kniffen einen Teilzeit-Offroader.

Das ist er

Unter schicker Schale ein Waldbauernbub: So gibt es den Scout ausschließich als Kombi, der um 15 Millimeter höher gelegt wurde. Auch Kunststoff-Planken, ein besonderer Unterfahr- sowie Unterbodenschutz sind inklusive, Allrad sowieso. Dazu Offroad-Fahrprofil und viel zierendes Beiwerk wie Chromschmuck, Edelstahl-Pedalerie, Holzimitat im Innenraum etc.

Technische Daten: Skoda Superb Combi Scout 2.0 TDI DSG

● Motor 4-Zyl.-Turbodiesel ● Leistung 190 PS ● 0-100 km/h 8 s ● Spitze 232 km/h ● Testverbrauch 7,3 l ● Kofferraum 625–1760 l ● Preis ab 46 150 Euro

So fährt er

Der 190-PS-Turbodiesel (es gibt den Scout auch als Benziner mit 272 PS) unterstreicht das rustikale Image; er brummt fast so laut wie ein Trecker. Ist aber stark im Antritt und fit wie ein Turnschuh: Im Test verbrauchte er etwas über sieben Liter.

Das kostet er

Ab 46 150 Euro. Der günstigste Superb-Kombi mit großem Diesel ist 6800 Euro billiger – dafür gibt‘s beim Scout nicht nur den Offroad-Look, sondern auch viel Ausstattung (u.a. Sitzheizung) inklusive. Mit weiteren Extras im BILD-Testwagen steigt der Preis auf stolze 58 559 Euro!

Fazit

So wie bei vielen SUV ist auch beim Superb Scout die Gelände-Masche weitgehend Kosmetik. Doch die Ausstattung wirkt stimmig und wertet ihn auf, ohne lächerlich zu sein. Das richtige Auto fürs aktive Leben!

Vorteile: viel Ausstattung, geringer Verbrauch, stimmiger Auftritt
Nachteile: lauter Diesel, recht teuer